Projekte

Diese Seite informiert über aktuelle und abgeschlossene Forschungsprojekte des Fachbereiches.

Smart AIRea Graz

Smart AIRea Graz:
Der Flughafen-Stadt als Impulsgeber der städtebaulichen und regionalen Entwicklung, 2016-2017 (FFG; mit Joanneum Research)

 

 

Das Forschungsprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, einen „Werkzeugkasten“ für ein smartes Flughafen­umfeld für die Stadt Graz und die Umlandgemeinden bzw. in weiterer Folge auch für andere Städte zu entwickeln. Im Vordergrund steht, neben ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit, die gestalterische Nachhaltigkeit. Um die thematisch behandelten Schwer­punkte – Gebäude- und Raumorganisation, nachhaltige Entwicklung und Energieversorgung, Lebensqualität, Verringerung des Lärms, wirtschaftliches Gleichgewicht und Good Governance - simultan „denken“ zu können, werden genannte Bereiche in einer strategischen Raumübersicht überlagert und digital gestützte Übersichtsdarstellungen erarbeitet.



DANube Urban Brand (DANUrB)

DANube Urban Brand (DANUrB):
A regional network building through tourism and education to strengthen the "Danube" cultural identity and solidarity, 2017-2019 (EU Interreg, TU Budapest/Lead & Partner)

 

 

 

 

Das Forschungsprojekt untersucht gemeinsam mit 16 internationalen Projektpartner*innen den Donauraum. Das dabei verfolgte Ziel ist die Stärkung regionaler und kultureller Identitäten entlang der Donau und die transnationale Vernetzung, um ungenutzte oder verborgene kulturelle und soziale Ressourcen zu stärken.



WIEN: polyzentral – Forschungsstudie zur Zentrenentwicklung Wiens

2014-2016

Im Auftrag der Stadt Wien, MA18

Jede Stadt hat ihre Zentren – intensive, räumlich und kulturell verdichtete Orte, an denen sich das städtische Leben konzentriert, Orte der Vielfalt und Lebendigkeit. Stadtzentren sind vitale Mittelpunkte des städtischen Lebens und Kristallisationspunkte gesellschaftlicher Alltagssituationen.

Doch das eine universelle Stadtzentrum gibt es immer weniger. Stadtzentren waren in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder starken Veränderungen ausgesetzt, die ihre Bedeutung, ihr Bild und ihre Ausrichtung beeinflussten. Schon lange sind es nicht mehr allein die Bereiche innerhalb der Stadtmauer, in denen sich zentrale Funktionen bündeln, oder allein die Marktplätze, die als wirtschaftliche Zentren der Städte dienen. Auch die gewachsene multifunktionale Struktur der Zentren – mit der ganz selbstverständlichen punktuellen Konzentration von Geschäften, Verwaltung sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen an städtischen und städtebaulich besonders gestalteten Plätzen – hat sich immer stärker ausgedünnt und in den einzelnen Funktionen spezialisiert.

Aufbauend auf den grundlegenden Erfahrungen in Bezug auf die Zentrenentwicklung im STEP 2025 und gleichzeitig als Vorarbeit zum Fachkonzept Zentren der MA 18 eröffnet der vom ifoer erarbeitete Werkstattbericht „Wien:polyzentral“ die Diskussion um ein generelles Verständnis von städtischen Zentren und insbesondere der speziellen Wiener Situation. Die Studie untersucht dazu die unterschiedlichsten Bausteine der Wiener Zentrenlandschaft, ihre geschichtliche Entwicklung und spezifischen Besonderheiten, ihre Qualitäten und die Potenziale dieser Räume. Sie zeigt aktuelle Trends und zukünftige Herausforderungen für die Zentren auf und gibt Empfehlungen für die weitere Auseinandersetzung und die Förderung der Wiener Zentren.

Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, Stefan Groh, Daniela Allmeier, Mario Weisböck
TU Wien, Fachbereich Örtliche Raumplanung



Wissensplattform Stadtentwicklung Wien

Rudolf Scheuvens, René Ziegler, Philip Krassnitzer in Zusammenarbeit mit der der Stadt Wien, 2011/2012

 

Komplexe Entwicklungsprozesse benötigen besonderer Plattformen eines offenen und qualitätsbezogenen Dialogs um mögliche Zukünfte von Stadt und Raum, von Urbanität. Das Einbringen von Ideen und Erfahrungen von Außen, die Diskussion um Strategien, Methoden und Instrumente oder auch die Auseinandersetzung in Fragen der Gestaltung kommunikativer und partizipativer Prozesse schaffen einen enormen verfahrensbezogenen und fachspezifischen Reichtum, den es aktiv zu nutzen und aktivieren gilt. 

 

In enger Kooperation zwischen den für Stadtentwicklungsfragen zuständigen MitarbeiterInnen der Magistratsverwaltung, WissenschaftlerInnen der TU Wien und unter Einbeziehung von ExpertInnen von Außen trägt die vom Fachbereich Örtliche Raumplanung eingerichtete und moderierte »Wissensplattform Stadtentwicklung« diesen Ansprüchen Rechnung. Dies vor allem in Fragen einer theoretischen Durchdringung und fachspezifischen Debatte stadtentwicklungsrelevanter Fragestellungen, Herausforderungen, Prozesse, Strategien und Instrumente.

 

Durch die Einrichtung dieser Wissensplattform soll der Dialog zwischen Universität und Stadtverwaltung, zwischen Wissenschaft und Praxis gefördert werden. Die universitäre Forschung soll stärker auf Fragestellungen und Herausforderungen der Entwicklung internationaler Metropolen ausgerichtet werden und gleichzeitig Anregungen für die Lösung von Problemstellungen in Wien liefern.

 

Es werden strategische und stadtentwicklungsrelevante Fragen und Handlungsbereiche in der Bewältigung anstehender Herausforderungen diskutiert, wie die Gestaltung von Stadtentwicklungsprozessen, Regional-Governance und Stadt-Umland-Kooperationen, Wissen und Bildung, gesellschaftlicher Wandel, Mobilität und Verkehr, Handel und Zentrenentwicklung, Wohnen, Öffentlicher Raum, etc.

 

In Vorbereitung befindet sich eine Publikation „Beiträge zur Stadtentwicklung Wien“, in der die Ergebnisse dieser Wissenplattform, ergänzt um studentische Beiträge am IFOER dokumentiert werden. Die Publikation soll im Sommer diesen Jahres erscheinen.




Strategieplan Zielgebiet U2 – Donaustadt

2012-2013

Im Auftrag der Stadt Wien, MA21B

 

Ausgehend von einer eher dörflich geprägten Struktur zählt die Donaustadt zu den wachstumsstärksten Bezirken Wiens. Seit 1961 hat sich hier die EinwohnerInnenzahl von rund 57.000 auf heute über 163.000 nahezu verdreifacht. Eine Prognose für das Jahr 2030 rechnet mit einem weiteren Anstieg der Bevölkerung auf bis zu 225.000 EinwohnerInnen. Der Größe und den Bevölkerungszahlen zum Trotz: Die Struktur des Bezirks gleicht einem Patchwork unterschiedlichster Siedlungs- und Freiräume und es ist spürbar, wie die starke Entwicklungsdynamik die gewachsenen Strukturen schleichend aber tiefgreifend erfasst, überformt, verändert hat und weiter verändern wird.

 

Auffallend dabei ist, dass vorhandene Pläne und Konzepte meist nur räumliche Teilbereiche oder sektorale Teilkonzepte thematisieren. Unterschiedliche Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten, auch bezogen auf das Zusammenspiel öffentlicher und privater Entwicklungsinteressen, tun ihr übriges dazu, dass ein koordiniertes und vernetzendes Handeln, basierend auf einer gemeinsamen Raumvision, nicht selbstverständliche Realität ist.

 

Aufgabe des Strategieplanes wird sein, diese teilräumlichen und sektoralen Konzepte wie auch die Interessen der beteiligten Akteure und Stakeholder im Sinne einer tragfähigen Gesamtperspektive zu bündeln und zu vernetzten und eine Grundlage für weiterführende Entwicklungen in diesem Gebiet zu schaffen. Auf der Basis einer Darstellung des Status Quo und der gesamtstädtischen Entwicklungsabsichten müssen Ziele definiert und vereinbart, vorhandene Flächen- und Entwicklungspotenziale lokalisiert, priorisiert und Instrumente zu deren Aktivierung entwickelt und implementiert werden. Im Rahmen einer Plattform sollen die unterschiedlichen Ansprüche und Interessen an die Entwicklung des Raumes erfasst, aufgenommen und gebündelt werden. Erst auf einer solchen Grundlage lassen sich Zukunftsszenarien und -modelle, sowie zusammenhängende Konzepte erstellen.

 

Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, René Ziegler, Philip Krassnitzer, Bernhard Siquans, Patrick Klein
TU Wien, Fachbereich Örtliche Raumplanung 



Vielfalt und Integration im Raum

2012-2014

Auftraggeber: Bundeskanzleramt Österreich

 

Zuwanderung ist zu einer maßgeblichen Größe des demografischen Wandels und des Bevölkerungswachstums in Österreich geworden. Die damit verknüpften integrationspolitischen Herausforderungen sind bislang jedoch aus unterschiedlichen Gründen meist nur unzureichend wahrgenommen worden. Soll Zuwanderung und Lebensqualität in den Gemeinden verbunden werden, rückt die Integrationspolitik als Instrument für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungsstrategien in den Fokus eines raumbezogenen Handelns.

 

Integrationsprozesse haben immer einen räumlichen Bezug. Sie geschehen vor Ort, werden durch kommunal- und regionalpolitische Maßnahmen und Interventionen mitunter erheblich beeinflusst und finden unter den ordnungspolitischen Rahmenbedingungen der übergeordneten Gebietskörperschaften statt. Die ÖREK-Umsetzungspartnerschaft Vielfalt und Integration im Raum soll daher aus Sicht der raumbezogenen Politiken dazu beitragen, die Wissensbasis für erfolgreiche Integrationsprozesse vor Ort zu erweitern, die Erkenntnisse praxisnah und umsetzungsorientiert für die AkteurInnen der Raumentwicklungs-, Regional- und Standortpolitik aufzubereiten und die strukturellen Voraussetzungen für die Politik-Koordination zwischen den Gebietskörperschaften und zwischen Raum- und Integrationspolitiken zu verbessern. 

 

In enger Kooperation zwischen den für Raumentwicklungsfragen zuständigen MitarbeiterInnen des Kernteams der ÖREK-Partnerschaft, WissenschaftlerInnen und PlanerInnen der TU Wien und der Universität Innsbruck, dem internationalen Network for Spatial Research Studies (YEAN), dem Interkulturellen Zentrum (IZ) sowie weiteren (lokalen) ExpertInnen in Integrations- und Raumfragen soll mit einer Workshop-Reihe diesen komplexen und vielschichtigen Ansprüchen und Herausforderungen im Themenfeld Vielfalt und Integration im Raum Rechnung getragen werden. 

 

Die fachliche Begleitung erfolgt unter der Prämisse der weiteren Qualifizierung aller Beteiligten. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden im Rahmen von Jahresveranstaltungen und einer Abschlusspublikation gebündelt.

 

Bearbeitung

Technische Universität Wien, Fachbereich Örtliche Raumplanung (IFOER): Rudolf Scheuvens

Technische Universität Wien, Fachbereich Soziologie (ISRA): Jens Dangschat, Wencke Hertzsch

Universität Innsbruch/YEAN: Wolfgang Andexlinger, Stefan Mayr

Interkulturelles Zentrum: Franjo Steiner

 



Der Produktive Park - Denkschrift zum Emscher Landschaftspark

im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR), 2010

 

Wie geht es weiter mit der Entwicklung des Emscher Landschaftsparks im Ruhrgebiet? Diese Frage steht im Mittelpunkt der von Rudolf Scheuvens und Marion Taube am Department für Raumentwicklung, Infrastruktur und Umweltplanung herausgegebenen Denkschrift zum Emscher Landschaftspark mit dem Titel "Der produktive Park". Das Buch mit zahlreichen Fachbeiträgen wurde zum Abschluss des Europäischen Zukunftskongresses zum Emscher Landschaftspark am 1. Oktober 2010 in Essen vorgestellt. Die Denkschrift wirbt dafür, die unterschiedlichen Nutzer und die Menschen der Region stärker als bisher in die aktive Entwicklung, Nutzung und Aneignung des größten Regionalparks Europas einzubeziehen

  

Rudolf Scheuvens, Marion Taube (Hrg.): Der Produktive Park. Denkschrift zum Emscher Landschaftspark; Regionalverband Ruhr, Essen/Wien/Dorsten, 2010, ISBN: 978-3-902707-06-2; 216 S



Perspektive Erdgeschoß

im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Magistratsabteilung 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung, Wien 2011/12

 

Wie das öffentliche Leben einer Stadt, zeichnen sich auch die öffentlichen Räume durch vielfältige Möglichkeiten der Nutzung, den Aufenthalts und des Gebrauchs aus. In einer Stadt wie Wien müssen es sich Planung und Stadtentwicklung zur Aufgabe machen, möglichst viel davon zu erhalten, verlorene Vielfalt wiederherzustellen und die Bedingungen dazu zu schaffen, vorhandene Qualitäten fortlaufend zu erneuern und neue zu stimulieren. Die Auseinandersetzung mit den Erdgeschossen der Stadt, in den gründerzeitlich geprägten Quartieren ebenso, wie in den neuen Stadtteilen der wachsenden Stadt, wird in diesem Zusammenhang zu einem wichtigen Handlungs- und Aktionsfeld in der Sicherung und der Stimulation urbaner Qualitäten. Es ist der Bezug der Erdgeschosse zum öffentlichen Raum, ihre Qualität als Membran zwischen dem Innen und dem Außen, zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, die ihre Bedeutung als Interaktionszone undals „Produktionsmittel der Urbanität“ (Franz Pesch) ausmacht. 

 

Wie bedeutend die Auseinandersetzung mit der Erdgeschoßen für die Stadt Wien ist, zeigt sich an der Vielzahl an Initiativen, Studien und Modellprojekten, die in den vergangenen Jahren durchgeführt wurden. Jedes Projekt, jeder Standort, jede Akteurskonstellation erfordert spezifische Zugänge und Lösungsansätze. Aber: deutlich wird auch, dass solche Prozesse einen stabilen rechtlichen Rahme und eine Politik des „Ermöglichens“ benötigen. Die Erdgeschoße sind Teile des höchst dynamischen Gebildes „Stadt“. Die produktive Reibung zwischen der Handelskultur der Stadt, staatlichen Interventionen und zivilgesellschaftlichem Engagement wird in Zukunft jene Spannung hervorbringen müssen, die die Urbanität und urbane Qualitäten erzeugen bzw. stimulieren können.

 

Die vom Fachbereich Örtliche Raumplanung in Zusammenarbeit mit dem MA 18 etablierte «PLATTFORM EG-ZONE» trägt diesem Verständnis Rechnung. Basierend auf bereits erfolgten Initiativen, Studien und Modellprojekten zur Belebung und Nutzung der Erdgeschoßzone, wurde ein vielschichtiger Arbeits- und Diskussionsprozess zur Grundlage für die Auseinandersetzung mit Zukunftsperspektiven der Erdgeschoßzonen gestartet. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei Nutzungsmodelle und Aktivierungsstrategien ebenso, wie das Zusammenspiel zwischen dem Innen und Außen, zwischen Politik und Markt, zwischen zivilgesellschaftlicher Verantwortung und staatlicher Steuerung. 

 

Rudolf Scheuvens, Theresa Schütz u.a.: Perspektive Erdgeschoß [=Werkstattbericht Nr. 121]; in Buchreihe "Werkstattberichte", Herausgeber: Stadt Wien; MA 18, Stadtentwicklung und Stadtplanung, Wien, 2011, ISBN: 978-3-902576-56-9, 298 S.



Perspektive Innenstadt Bad Vöslau

im Auftrag der Stadtgemeinde Bad Vöslau, 2011/12


Aufbauend auf den Zielsetzungen eines umfangreichen Planungs- und Beteiligungsprozesses zur Stadterneuerung und den darauf aufbauenden Ergebnissen des städtebaulichen Ideenwettbewerbs “Innenstadt Bad Vöslau”, wurde für den Bereich der Inneren Stadt von Bad Vöslau ein strategisches und gleichermaßen umsetzungsorientiertes Entwicklungskonzept, ein Masterplan Innenstadt Bad Vöslau erarbeitet. Dieser, vom Fachbereich Örtliche Raumplanung erarbeitete Masterplan, versteht sich Koordinationsinstrument, um gemeinsam und aufeinander abgestimmte Ziele der Wirtschaftsförderung und Einzelhandelsentwicklung, der Stadtgestalt und der Nutzungsstruktur anzustreben.

 

Es war daher von entscheidender Bedeutung, bereits von Beginn an neue Kooperationsformen zwischen der Politik, der Verwaltung, der Wirtschaft, dem Einzelhandel und der Bürgerschaft zu entwickeln und zu pflegen. Der gesamte Planungsprozess wurde zu einer hochgrad anspruchsvollen Kommunikations- und Gestaltungsaufgabe, zu einem gesellschaftlichen und kulturellen Lern- und Qualifizierunsprozess . Die „Güte“ des Masterplanes misst sich damit auch an der Qualität des zugrunde liegenden Planungs-, Beteiligungs- und Kommunikationsprozesses.

 

Übliche Informationsprozesse wurden um neue, kreative Formate der Beteiligung und der aktiven Mitwirkung ergänzt und bereichert. In den Fokus rückte der offene Dialog, die Auseinandersetzung, das Ringen um Qualität und eine Vorstellung von dem, was die Vöslauer Innenstadt in Zukunft ausmachen soll. 

 

Eine leerstehende Industriehalle wurde zum ungewöhnlichen und gleichermaßen inspirierenden Orten der kreativen Zusammenarbeit zwischen BürgerInnen und PlanerInnen, der Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Eine offene Projektkommunikation schuf die notwendige Transparenz und stellt darüber die notwendige gleiche Augenhöhe und die Sprachfähigkeit der Beteiligten her. 

 

Rudolf Scheuvens, René Ziegler, Philip Krassnitzer: Perspektive Innenstadt: Masterplan zur räumlichen und strategischen Entwicklung der Innenstadt von Bad Vöslau; Wien/Bad Vöslau 2012



Planung als Prozess - Gestaltung dialogorientierter Planungs- und Umsetzungsprozesse

in Zusammenarbeit mit der Magistratsabteilung 21 B- Stadtteilplanung und Flächennutzungsplanung Süd-Nordost, Wien 2010

 

Das Zukunftsbild der Stadt kennt keine feste Konturen. Das Arbeiten an der Zukunft beginnt mit der sorgfältigen Lektüre ihren Strukturen und qualitativen Momente. Die Arbeit erfordert den Dialog und die Verständigung auf Ziele und Werthaltungen. Sie ist darauf angelegt, zur verlässlichen und gleichermaßen motivierenden Orientierungshilfe künftiger Aktivitäten zu werden. All dies kennzeichnet die Anforderungen an die Etablierung einer PLATTFORM MASTERPLAN, bei der der Dialog zur Methode wird.

 

In der vom Fachbereich Örtliche Raumplanung erarbeiteten Publikation „Planung als Prozess - Gestaltung dialogorientierter Planungs- und Umsetzungsprozesse“ geht es vor allem um eine Hilfestellung zur Strukturierung und Programmierung komplexer städtebaulicher Masterplanprozesse.

 

Rudolf Scheuvens, Werner Tschirk, Philip Krassnitzer: Planung als Prozess. Gestaltung dialogorientierter Planungs- und Umsetzungsprozesse [= Werkstattbericht Nr. 109]"; MA 18, Stadtentwicklung und Stadtplanung, Wien, 2010, ISBN: 978-3-902576-42-2; 75 S.

 



Masterplan Wiener Neustadt 2020

Mit dem Masterplan "Wiener Neustadt 2020" wurde erstmalig ein strategisches Planungsinstrument für die zukünftige baulich-räumliche Entwicklung für die Stadt Wiener Neustadt erstellt. Er ist eine „Richtschnur“ für die Stadtentwicklung in den nächsten 10 bis 15 Jahren.

Besonderes Augenmerk wurde bei der Erarbeitung auf die breite Beteiligung von Politik, Verwaltung und externe Akteure gelegt. Während eines Zeitraumes von mehr als zwei Jahren wurde sowohl in verwaltungsinternen Runden als auch durch den extra gegründeten Beirat für „Stadtentwicklung und Betriebsansiedlungen“ das Know-How zahlreicher ExpertInnen mit einbezogen.

Weitere Informationen: Pressefolder (pdf)

 



Räumliches Leitbild Graz

Aufbauend auf der Bearbeitung von drei Grazer Untersuchungs- bzw. Teilgebieten wurde für die Stadt Graz im Zeitraum 1998/99 ein "Räumliches Leitbild" entwickelt. In diesem Leitbild sind ausgehend von einer Bestandsanalyse die Rahmenbedingungen für die baulich/räumliche Entwicklung des Stadtraumes zu erarbeiten und Leitlinien für diese Entwicklung gebietsbezogen zu erstellen. Als vorbereitende Arbeitsschritte wurden an Hand ausgewählter digitaler Datenbestände die Übernahmemöglichkeiten von Originaldaten der Stadt Graz und die EDV-technischen Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Bestandserfassung / Analyse und Struktur des Leitbildes an Hand von 3 ausgewählten Teilbereichen des Stadtgebietes untersucht.

 



Ressourceneffiziente Bebauungsstrukturen und Stadtgestalt Wohnbauforschung, Projekt F 1475

Link zur Kurzfassung

Langfassung unter:  www.arge-projekte.at
Die Weiterentwicklung des Siedlungssystems, seiner infrastrukturellen Teilsysteme, seiner Siedlungs- und Bebauungsstrukturen steht aktuell vor großen Herausforderungen, die in einem vielfältigen, teils dynamischen Wandel der Rahmenbedingungen (z.B. demografischer Wandel, Klimawandel) und einer Verknappung der verfügbaren Ressourcen (Grund und Boden, Energie) begründet sind. Diese Problematik wird durch den ungebremsten Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsflächen verschärft.
Den Forderungen nach Energieeinsparung, Ökobilanzen und Stoffstrommanagement im Gebäudebereich wird seit geraumer Zeit auf Objektebene Rechnung getragen. Konzepte für Errichtung von Niedrigenergiehäusern über Passivhäusern bis hin zu energieautarken Häusern liegen vor und werden als Einzelbeispiele in der Praxis umgesetzt. Das auf bebauungs- und siedlungsstruktureller Ebene gegebene Einsparungspotenzial in Energie- und Ressourcenfragen ist enorm, wird aber so gut wie nicht ausgeschöpft. Geeignete Konzepte auf der Maßstabsebene von Siedlungs- und Bebauungsstrukturen, die zum Ziel haben, den Energieeinsatz und Ressourcenverbrauch durch Reproduktion, Substitution und Regeneration zu begrenzen sowie Nutzeransprüche, Stadtökologie, Stadtgestalt und den öffentlichen Raum ausgewogen zu berücksichtigen, fehlen oder werden in der Planungspraxis nur unzureichend berücksichtigt.
Gefordert sind Siedlungssysteme, die sowohl den Qualitätsanforderungen der Landschafts- und Stadtgestalt wie der Ressourceneffizienz auf siedlungsstruktureller Ebene genügen müssen.



Stadtökologische Funktionstypen

Im Kontext einer zeitgemäßen Naturschutzgesetzgebung für das Bundesland Wien wurden durch die Differenzierung des Stadtgebietes nach "Stadtökologischen Funktionstypen" Grundlagen für eine ökologisch orientierte Stadtplanung geschaffen und damit ein Beitrag zu einem dynamischen, räumlich integrierten Naturschutz geleistet.



http://www.ifoer.tuwien.ac.at/fodok/E268-03-00.htm

Raumverträglichkeit als Beitrag zur nachhaltigen Raumnutzung

Im vorliegenden Projekt wird ein, für die Methodik der Raumverträglichkeitsprüfung brauchbares, d.h. operationalisierbares "Modell des Raumes", entwickelt. Es wird dazu von einer differenzierten Betrachtung des als System verstandenen Raumes ausgegangen: "Gestalt", "Haushalt" und "Bild" des Raumes werden dargelegt. Dazu bietet die vorliegende Arbeit zur systematischen Erfassung von Bestand (Ist) und Planung (Soll) einen "Korb" von Merkmalen / Bewertungskriterien und möglichen Indikatoren an, auf die problem- und projektorientiert nach Bedarf zugegriffen werden kann.



Ökostadtteil Eisenstadt-Kirchaecker (Umsetzungsstrategien)

Auf einer rund 20 ha großen unbebauten Fläche besteht die einmalige Chance, ein zusammenhängendes, solares städtebauliches Konzept zu verwirklichen. Im Rahmen des Projektes wurde auch die theoretischen Möglichkeiten der Baulandumlegung geprüft und ein erstes Modell für einen "Grundstückspool" entwickelt.



Entwickungspotenziale im ländlichen Raum

Die Lebensbedingungen in den Dörfern haben sich einerseits verbessert, andererseits sind durch den Strukturwandel viele Funktionen verloren gegangen. Seit Beginn der 70er Jahre sind zahlreiche Initiativen gestartet worden, die sich mit dem ländlichen Raum beschäftigen. Eine kritische Betrachtung dieser Maßnahmen und Initiativen sowie das Aufzeigen neuer, dynamischer Planungsprozesse für den ländlichen Raum unter Einbeziehung der Bevölkerung sind Inhalt dieser Arbeit.



Energieeffiziente Bebauungsstrukturen

Den Forderungen nach Energieeinsparung, Ökobilanzen und Stoffstrommanagement im Gebäudebereich wird seit längerer Zeit Rechnung getragen. Geeignete Rahmenbedingungen der Stadtentwicklungsplanung, Bebauungsplanung und Verkehrsplanung, die die Begrenzung des Ressourcenverbrauches zum Ziel haben, sind jedoch noch zu wenig bekannt. Diese Arbeit behandelt, unter Einbeziehung der energetischen Optimierung des Einzelobjektes, die Entwicklung von energieeffizienten Bebauungsstrukturen.



Raumbezogene Simulation und Örtliche Raumplanung

Die vorliegende Arbeit diskutiert den möglichen Leistungsbereich eines „(Stadt-)Raum-Labors“ , verstanden als raum­bezogene Simulationsumgebung, die einen experimentellen Umgang mit „ Raum “ ermöglichen soll. Dieses „Labor“ soll zentrales Arbeitsmittel für ein „ raumbezogenes Qualitätsmanagement “ sein, mit seinen Möglichkeiten Planungs- und Gestaltungsprozesse unterstützen und durch Anschaulichkeit von Planungs­maßnahmen einen Beitrag zur Bewußt­seinsbildung bei allen am Planungsprozeß beteiligten Akteuren leisten.



Räumliche Entwicklungskonzepte St. Pölten (Teilbereiche)

Für die räumlich-strategisch wesentlichen Entwicklungsräume Ratzersdorf und St. Georgen, denen über die kommunalen Grenzen der Landeshauptstadt St. Pölten hinaus Bedeutung zukommt, wurden an Hand einer kombinierten „bottom-up“- und „top-down“-orientierten Vorgehensweise verschiedene Entwicklungsszenarien ausgearbeitet.



Masterplan "Neue Mitte" Kottingbrunn

Für die Umgestaltung eines historischen Platzraumes eignen sich unterschiedliche Methoden und Techniken zur Analyse des Bestandes und zur Überprüfung der räumlichen Maßnahmen, wie Visuelle räumliche Analyse und Charakteristik, räumliche Simulation von Planungsinhalten, die im gegenständlichen Projekt eingesetzt wurden. Hauptergebnis ist die Erstellung eines Masterplanes für das historische Zentrum der Marktgemeinde Kottingbrunn.



Städtebauliche Studie Gallneukirchen

Ziel dieses forschungsorientierten Planungsprozesses war das Aufzeigen von Varianten für eine Neugestaltung und Neubebauung des Kerngebietes der oberösterreichischen Stadt Gallneukirchen, wobei zunächst eine umfangreiche Bestandsaufnahme und -analyse in dem engeren Kernbereich und dem umgebenden weiteren Planungsgebiet durchgeführt wurde. Aufbauend auf dieser Analyse und den Bau- und Planungsinteressen der betroffenen Grundeigentümer wurden unterschiedliche Szenarien entwickelt, die in einem Workshop im Gemeindeamt stattgefunden hat, vorgestellt wurden. Der rege Diskussionsprozess mit Vertretern des Gemeinderates und den Grundeigentümern brachte konstruktive Anregungen, die in eine weitere zusammenfassende Planungsvariante eingeflossen sind.



Evaluierung Oberösterreichischer Örtlichen Entwicklungskonzepte

Leistungsumfang ist die Evaluierung von ausgewählten Örtlichen Entwicklungskonzepten des Bundeslandes Oberösterreich mittels eines Kataloges von Qualitäten und Prüfkriterien. Eine strukturierte Analyse der Textteile und Funktionspläne bilden die Grundlage für eine zusammenfassende Bewertung und Ausarbeitung von Empfehlungen.



Dorferneuerung Großwarasdorf

Im Rahmen der Dorferneuerung wurde 2000 in der Gemeinde Großwarasdorf ein engagierter Diskussions- und Planungsprozesses für einen zentralen, seit Jahrhunderten intensiv genutzten Bereich - den ehemaligen Dorfanger - begonnen. Der platzartige Bereich entlang der Landesstraße wirkt in der gegenwärtigen Form und Ausgestaltung nicht ansprechend, dieser ist weder repräsentativ, noch lädt er die Bewohner zum Verweilen ein. Die Betreuung des Prozesses erfolgt durch ein Team des Fachbereichs Örtliche Raumplanung. Seitens der Burgenländischen Landesregierung ist beabsichtigt, diesen Bereich - auf Grundlage der Diksussionsergebnisse - neu zu gestalten und ab 2007 baulich zu realisieren.