Friedrich-Moser-Würdigungspreis für Örtliche Raumplanung und Stadtgestaltung


Der „Friedrich-Moser-Würdigungspreis“ wird in Anerkennung des langjährigen Wirkens von Universitätsprofessor Dr. Friedrich Moser, Emeritus an der Technischen Universität Wien, der 1974 das Institut für Örtliche Raumplanung gründete, verliehen.

Dieser Preis würdigt Projekte und Leistungen von Gemeinden, Bundesländern, Planungverbänden, Vereinen und privaten Institutionen, die herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Örtlichen Raumplanung und Stadtgestaltung vollbracht haben.

2006 wurde der „Friedrich-Moser-Würdigungspreis“ erstmals ausgeschrieben und die Gemeinde Brückl in Kärnten ging als Sieger hervor. 2011 war die Gemeinde Freistadt in Oberösterreich 1. Preisträger.

Anlässlich der 45–Jahrfeier des Forschungsbereichs Örtliche Raumplanung wurde der Würdigungspreis erneut ausgelobt. Konzepte und Planungsprozesses, die sich mit den Themen Innenentwicklung, Nachverdichtung und Mobilisierung von Baulandreserven, Nutzung und Aktivierung von Leerständen und dgl. beschäftigen, konnten eingereicht werden. Einzelne Schritte und Maßnahmen der eingereichten Konzepte sollen sich in Umsetzung befinden.

Aus 11 Projekten wurde ein Siegerprojekt gekürt und zwei Anerkennungpreise (die Gemeinden Bischofshofen in Salzburg und Hinterstoder in Oberösterreich) wurden vergeben.

Preisträger des „Friedrich-Moser-Würdigungspreises 2019“ ist die Gemeinde Trofaich in der Steiermark. Die Jury lobte vor allem den Prozess der Einbindung der lokalen Bevölkerung sowie die Umsetzung der Projekte und Maßnahmen (Hebung der räumlichen Qualität, Nachverdichtung, Grün- und Freiraum- sowie Infrastrukturverbesserungsmaßnahmen). Das Projekt in Trofaiach hebt sich von allen anderen durch die Einrichtung eines Innenstadtmanagers ab, der die Umsetzung koordiniert und vorantreibt.

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